April 01 2011

Die Wohnungsvermietung als Verdienstmöglichkeit

Mit dem nötigen Startkapital oder bereits dem Besitz von Mietwohnungen kann man lukrative Einnahmen erzielen. Im Gegenzug ergeben sich aber auch Pflichten, denen man nachkommen muss.

Viele Unternehmer lassen ihr Geld nicht auf einer Bank ruhen, sondern investieren es. Neben Investitionen an der Börse ist wahrscheinlich die Investition in Immobilien die beliebteste Möglichkeit. Selbst in Zeiten schlechter wirtschaftlicher Lage verlieren Immobilien nur geringfügig an Wert und der Bedarf an Mietwohnungen wird in absehbarer Zeit kaum sinken. Dennoch muss man bedenken, dass bei einer Wohnungsvermietung nicht nur die reinen Kosten für die Immobilie zu decken sind, sondern viele weitere Kostenpunkte sowie Verpflichtungen auf den Vermieter zukommen.

Zunächst einmal sind mögliche Renovierungs-, Reparatur- und Instandhaltungskosten zu nennen. Jede Immobilie weist im Lauf der Zeit Mängel auf, die es zu beheben gilt. Diese Pflicht liegt, soweit die Mängel nicht durch unsorgsames Verhalten der Mieter entstanden sind, beim Vermieter. Andernfalls kann es zu Mietkürzungen, Mietstreichungen und sogar rechtlichen Problemen kommen. In diesem Zusammenhang hört man auch oft von Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter. Als Beispiel kann Schimmelbefall genannt werden, wobei beide Parteien ihre Pflicht von sich weisen. Ein zuverlässiger Nachweis über korrektes oder falsches Lüftungs- und Heizverhalten kann nur in seltenen Fällen erfolgen.

Mit zunehmender Häufigkeit hört man auch von sogenannten Mietnomaden. Wenngleich dies extreme Fälle sind, so kann es vorkommen, dass man als Mieter Probleme mit Mietrückständen bekommt. Auch hier sind eindeutige Lösungen die Seltenheit.