März 30 2011
Schulterschmerzen: Bewegung statt Schulter-OP
Viele Menschen klagen heutzutage über Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Durch gezielte Übungen kann man ernst zu nehmenden Krankheiten vorbeugen und eine OP überflüssig machen.
Eine Schulter-OP ist in vielen Fällen die letzte Möglichkeit, um den schlimmen Schmerzen vor allem in der Muskulatur des oberen Rückens zu entfliehen. Sie schränken den Alltag der Betroffenen immens ein und lassen sich nur schwer mithilfe von Schmerzmitteln betäuben.
Ursache von Schulterschmerzen sind oft akute Verletzungen oder Verschleiß. Bei den Schmerzen handelt es sich deshalb zum größten Teil um Weichteilschmerzen im Bereich des Schultergelenks, betroffen sind hierbei besonders Muskeln, Sehnen, Gelenkkapseln und Schleimbeutel. Schon einfache Bewegungen des Körpers im Alltag, Beruf oder Sport führen oft zu schlimmen Schmerzen, sie werden von den Betroffenen als überaus störend empfunden. Oft können die Betroffenen zahlreiche Sportarten wie Volleyball oder Handball nicht mehr ausführen, weil die Schmerzen zu stark werden. Mit jedem starken Ruck kann sich der Zustand verschlimmern.
In vielen Fällen hilft nur eine konsequent durchgeführte Krankengymnastik. Oftmals muss man dazu nicht nur mindestens einmal pro Woche in der Praxis des behandelnden Krankengymnasten, aber auch zu Hause die Übungen ausführen. Da die Verspannungen und Entzündungen an sehr unterschiedlichen Stellen der Schulter auftreten können und sich auch schnell in ihrem Auftreten verändern können, ist eine Stärkung der gesamten Muskulatur der Schultern vonnöten. Auch langsam durchgeführte Sportarten wie Yoga oder allgemeine Gymnastik zur Kräftigung der Muskulatur können helfen. Zur Vorbeugung, besonders wenn man einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit nachgeht, eignen sich hier auch zahlreiche andere Bewegungsprogramme mit Betonung des Oberkörpers.







